TYROLIA AM BALL – 3.+4. Runde Relegation, Posthalle

 

Die Bedingungen: viele fleißige Trainierer aus der vergangenen Woche erkannten zwar die Bahnen nicht wieder, aber für alle anderen eine – für sonstige Post-Verhältnisse – eher freundliche Ölung. Anlauf unterschiedlich, aber eher glatt. Vorrutsch nicht übel – Bahnen außen spielbar, aber nicht offen. Die meisten konzentrierten ihr Spiel um den 1. Pfeil, aber auch leicht out-in über 7 – 12 Latte war ein brauchbares Rezept. Eckpins in Serie bzw. Splits, wenn man im Tempo nachließ oder leichte Handfehler machte. OK, das kennt man in Hernals.

Wir waren zwar stärker aufgestellt als in den Vorrunden - Pauli vom Urlaub zurück, aber leider Walter Terc nicht in optimaler körperlicher Verfassung.

Am Vormittag mit uns auf der Doppelbahn 27/28: die Gamblers.

Unser Start nicht besonders, aber mit 944 : 882 mit vorne dabei. Pauli (169), Heini (176) und Walter Terc (161) blieben unter ihren Möglichkeiten – Pauli war vom Training der Woche verwöhnt und über die Ölung auch etwas überrascht. Max (215) und ich (223) kamen ganz gut zurecht.

Es folgten 999 : 939. Wir merkten schon bald, Maxl hatte einen Supertag erwischt. Mit gutem Spiel riss er uns mit. Eine Freude, wie er scheinbar spielerisch unheimlich Druck machen konnte. Pauli ging es jetzt ab Frame 4 besser – es fehlte aber Pinglück. Ich hatte meine liebe Not mit dem 10er. Gleich 6 x, aber Gott sei Dank immer geräumt (191).

Im 3. Spiel gelangen uns wieder solide 981 : 978. Die Eckpins ließen uns nicht los, aber das Ergebnis insgesamt ordentlich: 2924 Pins (fast 195 Schnitt).

Unsere Serien: Heini 604 (eine 233er im 3. tat ihm sehr gut), Maxl 667 (dritthöchste Serie aller Spieler), Pauli 500, Walter Terc 551 und ich 602.

31/32 war für die Reservisten kein guter Boden: Helmut (483), Thomas (493) und Gary (486) konnten einander nichts vorwerfen und drängten nicht wirklich in die Mannschaft.

2924 waren zwar „nur“ Platz 4 am Vormittag, genug jedoch für die Zwischenführung nach 3 Runden (8942 Pins), weil BJB (8887) eher bescheidene 2696 verzeichnete und Unistahl (8854) auch mit 2786 zufrieden sein musste. Stadlau (Fuchs 741, Hrabec 672) schob sich mit 3005 auf Platz 3. Strike und Spare (Schwanzer 663) lag nur 2 Pins hinter Unistahl an 5. Stelle.

 

In der Mittagspause ersuchte Walter Terc aufgrund einer Verkühlung um Austausch, aber ich konnte ihn aufgrund der Reservisten-Ergebnisse zum Weitermachen überreden.

29/30 waren unsere Nachmittagsbahnen, Konkurrent BJB war unser „Gegner“.

Die ersten Bälle machten uns schon klar: es würde nachmittags nicht leichter laufen.

Den beiden Walters passierten Totalversager (Terc 150, ich 145). Heini, Maxl mit 200 und 202 gut, Pauli mit 178 natürlich nicht zufrieden. Ja, die Eckpins, die Eckpins...

875 : 970 waren die Folge. Gegen BJB wirklich kein Wunschresultat.

Walter Terc gibt nach Drilling im 10er-Frame endgültig w. o., Gary übernimmt seinen Platz.

Dann wehrten wir uns gehörig: 961 : 897. Es schaute wieder gut aus. Heini 205, Maxl nach einem kurzen Durchhänger nur 175, Pauli 169, Gary 200 und ich 212.

Es gelangen am Nachmittag nicht die gewünschten „Hänger“, weil immer wieder Splits oder Freund 10 lachten (ich hatte z. B. auf 30 bis Frame 8 immer Strike und auf 29 immer Pin 10, gefolgt von einem Cherry – danke: 187, enttäuschend, nach 8 Gasseneingängen in Serie) und wir zu viele individuelle Fehler begingen. Heini ließ sich durch einen Split verunsichern und findet dann keine Linie mehr. BJB spielt nicht überragend, hat aber in den entscheidenden Momenten mehr Pinglück. 967 : 1022 die Folge.

Gesamt 2803 : 2889 – das war zuviel Abstand.

In der Zwischenwertung nach 4 Runden wieder 2. Platz (11745) hinter BJB (11776).

Das Feld rückte enger zusammen.

Keine Top-Ergebnisse der einzelnen Spieler am Nachmittag.

Unsere Serien: Max 595, Heini 578, Pauli 558, ich 544 und Gary 378 im Team bzw. 202 als Polster aus der Reserve.

Die Reservisten: Thomas nach 123 in Spiel 1 nur 486, Helmut nach 130 in Spiel 1 auch nur 526. Fast könnte man glauben, wir hätten zu gut gegessen. Stimmt aber nicht – reine Kopfsache, wenn 5 von 8 einen Fehler nach dem anderen machen.

 

Zwischenstand nach dem 2. Spieltag:

BJB mit 31 Pins wieder vor uns (mit 11745 haben wir immer noch 195,75 Mannschaftsschnitt).

Stadlau neuer Dritter mit 11636, Strike 11611, Unistahl 11524. Mit Respektabstand folgen Gambler 11409, BBC 11388 und Schlusslicht R-Sport mit 11164.

 

Resümee: Bisher alles im Plan. Die Stimmung in unserer Crew ist schwer in Ordnung. Jeder hilft jedem. Es wird eng werden, aber das haben wir ja schon vorher gewusst. Die letzten Runden sind wieder in der Posthalle – es wäre uns nicht unrecht, wenn wir bis dahin schon einen gewissen Polster hätten.

 

Bis bald

Walter